Wenn die Inventur beendet wird, ist das Ergebnis ein dickes Buch. Dieses Buch wird Inventar genannt und umfasst alle ermittelten Bestände. Das Inventar wird unabhängig von der Buchführung erstellt, da es diese zur Not korrigieren soll. Das Bedeutet wenn unsere Buchhaltung glaubt 500 € in der Kasse zu haben, aber wegen Schwund nichts in der Kasse ist, so müssen die Bücher korrigiert werden und der Schwund verbucht.

Das Inventar hat 3 Kapitel

  1. Vermögen – Vermögen sind Güter die einem Unternehmen
  2. Schulden – Sind Verpflichtungen, die wir noch erfüllen müssen
  3. Eigenkapital = Vermögen – Schulden

Das Vermögen wird in dem Inventar immer nach Flüssigkeit (Flüssigkeit = Wie schnell wird aus der Ware bares Geld?) geordnet. Dabei wird das Vermögen in die weniger flüssigen Anlagevermögen (AV) und sehr flüssigen Umlaufvermögen (UV) unterteilt. Je flüssiger das Vermögen ist, desto tiefer steht es in dem Inventar. Beispiele für Anlagevermögen sind Patente, Grundstücke und Maschinen. Bargeld, Bankguthaben und Rohstoffe sind gute Beispiele für das Umlaufvermögen.

Schulden werden unter dem Gesichtspunkt der Fälligkeit unterteilt, heißt es gibt langfristige und kurzfristige Schulden. Je länger es dauert die Verbindlichkeit oder Schuld zurückzuzahlen, desto weiter oben steht sie im Inventar. Beispiele für langfristige Schulden sind Hypotheken während Verbindlichkeiten an den Lieferbestand kurzfristige Schulden sind.

In ganz kurzer Form:

Inventur = Bestandsaufnahme (Vorgang)
Inventar = Bestandsverzeichnis (Ergebnis)
Der Inventar ist die Grundlage für einen ordnungsgemäßen Jahresabschluss und muss daher 10 Jahre aufgehoben werden.

Quellen

httpss://www.rechnungswesen-verstehen.de/investition-finanzierung/vermoegen.php
httpss://debitoor.de/lexikon/verbindlichkeit