Im Kapitel „Schleifen“ hast du schon gelernt, dass IF-Bedingungen auch verschachtelt sein können. Diese Verschachtelung lässt sich mit hilfe von Switch-Case Anweisungen deutlich eleganter lösen. Die Fallunterscheidungen werden im Gegensatz zu einer verschachtelten IF-Anweisung deutlich übersichtlich links untereinander angeordnet. Die verschachtelten IF-Anweisungen erfordern dagegen mehrfach öffnende und schließende Klammern, die eine häufige Quelle für Programmfehler etc. sind. Deswegen lernst du jetzt wie du Switch-Case Anweisungen in Java formulierst. Das Wort Switch-Case kann dabei etwa übersetzt werden mit „für den Fall, dass [Bedingung] entspricht“. Falls diese eine Bedingung erfüllt ist, wird die nach dem Doppelpunkt stehende Anweisung bis zum nächsten „break“ ausgeführt. Trifft jedoch keine der Bedingungen zu muss am Ende jeder Switch-Case Anweisung ein Block mit „default“ stehen. Der „default“ Block wird ausgeführt, wenn keine Bedingungen in dem Case-Bereich zutreffen. Wir werden Dir nun in einem anschaulichen Beispiel demonstrieren, wie du solch einen Switch-Case Block in dein Java Programmcode implementieren kannst: